Miyamoto: Spiele werden immer komplizierter

News vom 17-06-12
Uhrzeit: 19:56
In einem Interview mit unseren Kollegen von Kotaku hat Nintendos Mastermind Shigeru Miyamoto einige wichtige Aussagen von sich gegeben. So gibt er offen zu, dass die Ableger zu den großen Serien wie Zelda einen zu langsamen Start haben und zu lange brauchen bis es anfängt Spaß zu machen.
 
Er ist sich bewusst, dass Nintendo-Spiele oft mit zu langen Tutorials versehen sind. Grund dafür sind die vielen Features, die mittlerweile in Spielen zu finden sind. Diese zu lernen und meistern dauert einfach Zeit. Früher konnte man ein Spiel einfach in die Konsole einlegen und sofort beginnen. So gibt es bei Nintendo intern Diskussionen wie sie eine Serie wie Zelda wieder dahin bringen, dass man wie damals schneller Spaß damit hat.

Dabei ist es wichtig die richige Balance zwischen dem Lehren einer neuen Fähigkeit, dem Erzählen der Story und dem Loslassen des Spielers zu finden und genau das soll schwer sein laut Miyamoto.

 Autor:
Mehmet Karaca 
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Kommentar von alexthekid
[17-06-2012 19:58] 
Autos auch.
Kommentar von MSG
[17-06-2012 20:10] 
Ich stimme nicht zu. Spiele werden allgemein immer mehr vereinfacht, eben schon allein wegen den elendig langen Tutorials die mittlerweile anfangs immer eingebaut sind. Man denke nur an FF XIII, das ein 30 Stunden Tutorial bereithält.
Kommentar von Tazel
[17-06-2012 21:37] 
Zitat von MSG:
Ich stimme nicht zu. Spiele werden allgemein immer mehr vereinfacht, eben schon allein wegen den elendig langen Tutorials die mittlerweile anfangs immer eingebaut sind.


Bin ich deiner Meinung: Früher hast du ein Modul in die Konsole gesteckt und musstest selbst herausfinden, wie was funktioniert. Zur Not eben mal ins Handbuch schauen für ein paar grundsätzliche Dinge - den Rest hat man sich selbst erarbeitet. Insofern finde ich die Spiele heutzutage eben nicht unbedingt komplizierter / schwerer.
Kommentar von brucenight
[17-06-2012 22:00] 
Nintendos Ausreden noch weitere NSMB-Spiele zu entwickeln, statt sich Mühe zu geben...
Kommentar von Animaniac
[17-06-2012 22:11] 
Also ich sehe das so:

Immer mehr Erwartungen und hohe Anforderungen der Käufer,

=Spiele werden immer schwieriger.

Das sehe ich auch so.

Früher hat man sich mit ein paar Pixeln zufrieden gegeben, weil es halt noch neu und unerforscht war.

Wenig Pixel=mehr Konzentration auf den Spielspaß.

Heutzutage gibt es nur noch wenig Spielspaß meiner Meinung nach, da mittlerweile viel mehr Wert auf Grafik, und Irgendwelchen Schnickschnack in Games, die gar keiner braucht.

Zudem gibt es immer mehr Konkurrenz und deshalb will keiner etwas falsch machen, und so entstehen die "ET"-Games von heute^^
Kommentar von Cly Wolf
[17-06-2012 22:22] 
Ich stimme ihm zu.

Es dauert wirklich oft viel zu lange, bis man sich mit einem Spiel vertraut gemacht hat, damit Spaß überhaupt erst aufkommen kann. Schon sehr oft habe ich aus diesem Grund die Spiele gleich wieder ins Regal gestellt bzw. ausgemacht. Zuletzt war es Darksiders aus dem PSN.

Ich vermisse manchmal die Unkompliziertheit eines Mario Kart, welches man einfach starten und sofort Spaß haben kann.
Editiert von Cly Wolf um 22:25
Kommentar von Onilink
[17-06-2012 23:12] 
Zitat von Tazel:
Bin ich deiner Meinung: Früher hast du ein Modul in die Konsole gesteckt und musstest selbst herausfinden, wie was funktioniert. Zur Not eben mal ins Handbuch schauen für ein paar grundsätzliche Dinge - den Rest hat man sich selbst erarbeitet. Insofern finde ich die Spiele heutzutage eben nicht unbedingt komplizierter / schwerer.


Hat offensichtlich nichts mit dem Schwierigkeitsgrad zu tun, sondern dass man in Spielen heute komplexere Kommandos lernen muss verglichen mit Steuerkreuz und A+B auf dem NES und daher längere Tutorials.

Dadurch dass ordentliche Anleitungen aussterben, muss mans eben im Spiel ertragen...
Editiert von Onilink um 23:13
Kommentar von Puka
[18-06-2012 0:30] 
Es ist aber nicht nur so, dass die Spiele an Komplexität zunehmen, sondern auch, dass die Entwickler den Spielern immer weniger zutrauen. SIe zielen darauf, eine möglichst niedrige Einstiegsschwelle in ihren Spielen zu haben, und halten sich deshalb an eine sehr flache Lernkurve, in der Sorge den Spieler nicht zu unterfordern. Dabei begehn sie den klassischen motivationalen Fehler, und unterfordern die Spieler. Unterforderung ist für Motivation schlimmer als leichte Überforderung, und erzeugt dadurch erst recht eine Hemmschwelle, das gekaufte Produkt fortzusetzen. Dabei muss man Nintendo noch leben, verpacken sie ihre Tutorials immerhin noch einigermaßen angenehm, jedenfalls empfand ich den EInstieg in Zelda TP als sehr weich und gelungen.
Kommentar von Tazel
[18-06-2012 1:38] 
Zitat von Onilink:
Hat offensichtlich nichts mit dem Schwierigkeitsgrad zu tun, sondern dass man in Spielen heute komplexere Kommandos lernen muss verglichen mit Steuerkreuz und A+B auf dem NES und daher längere Tutorials.Dadurch dass ordentliche Anleitungen aussterben, muss mans eben im Spiel ertragen...Editiert von Onilink um 23:13


Klar: Mehr Knöpfe = Mehr Kombinations- / Steuerungsmöglichkeiten. Naja, aber diese Tutorials beschränken sich ja nicht nur auf das Erlernen der Steuerung. Viel zu oft bekomme ich einen nervigen "Pause-Screen" wenn ich beispielsweise das erste Mal vor einer Tür stehe, um erklärt zu bekommen, dass man Türen öffnen kann oder ich - ganz überraschend - erfahre, dass man eine Schatztruhe mit einem Schlüssel öffnen muss.

Mäh.
Kommentar von LotosRehkitz
[18-06-2012 6:40] 
Für meinen 5-jährigen Neffen sind alte NES-Spiele immernoch leichter als Little Big Planet.
Kommentar von nev
[18-06-2012 8:44] 
Der arme alte Mann, fällt ihm nichts mehr ein? Vielleicht sollte er sich N64 Games nochmal genauer ansehen...
Kommentar von gamegod
[18-06-2012 10:22] 
Ich stimme nicht zu. Spiele verkommen immer mehr zu On-Rails artigen geskripteten Ultra-Tutorials mit nahezu kompletter Vorgabe wie man etwas zu machen hat. Heute gibt es kaum noch Spiele an denn ich verzweifle, da sie einfach super simpel geworden sind.
Kommentar von Locust_Drone
[19-06-2012 11:17] 
"Diese zu lernen und zu meistern, dauert einfach" oder "braucht einfach Zeit".
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