Sega schließt Außenstellen in Europa und Australien
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News vom 29-06-12
Uhrzeit: 11:44
Die fetten Jahre sind bei Sega schon seit einigen Jahren vorbei. So repräsentiert das heutige Sega ein ganz anderes Auftreten mit komplett neuen Strategien, wie es noch in ihren Zeiten als Konsolen-Hersteller üblich war. Das müssen jetzt leider viele Mitarbeiter des Unternehmens wieder feststellen, weil Sega ihre Außenstellen in Frankreich, Deutschland, Spanien, Australien und den Beneluxländern bis Ende des Jahres schließen möchte.
Die Begründung für diesen Schritt, erklärt SEGA Europe COO Jurgen Post, sind Anpassungen an den neuen Businessplan des Publishers. Diese hatte Sega bereits vor den Ankündigung der Schließungen für Europa und den USA angekündigt. Es soll das Unternehmen für die Zukunft in der Videospielindustrie vorbereiten. Nach Post hat der Erfolg von neuen Plattformen, wie Android, iOS und Steam, und neuartigen Businessmodellen eine Veränderung nötig gemacht. Alles auch kein billiges Unterfangen. So werden die Kosten der Umstrukturierung sich auf 83 Millionen Dollar verlaufen. Zukünftige anfällige Arbeiten werden in Deutschland, der Schweiz und Österreich von Koch Media übernommen. Während Level 03 in den Beneluxländern und 5 Star Games in Australien Lokal für den Vertrieb zuständig sind. Der Übergang soll ab 1. Juli in Gang treten und bis zum Ende des Jahres abgeschlossen sein. Es ist noch nicht bestätigt, wie viele Menschen ihren Arbeitsplatz dadurch verlieren.
Segas britische Entwicklungsstudios The Creative Assembly und Sports Interactive werden dagegen von den Umstrukturierung nicht betroffen sein. Ganz im Gegenteil sogar. Sega möchte einen größeren Fokus auf die bestehen Franchises der zwei Entwickler setzen, damit diese noch viel besser und erfolgreicher werden. Neue IPs von den Briten soll es dagegen erst mal nicht geben. Post zufolge gewinnen die großen Titel, wie FIFA, Call Of Duty oder Assassin's Creed, stetig an dominaz. Eine Tatsache, die es immer schwieriger und schwieriger macht, Durchbrüche mit neuen Franchises zu machen.
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